Indifferenzkurve

Indifferenzkurve


Mit Hilfe einer Indifferenzkurve kann man sämtliche Güterkombinationen grafisch darstellen, die einem Konsumenten denselben Nutzen stiften. Der Verbraucher ist indifferent zwischen den verschiedenen Güterbündeln, er findet sie alle gleich gut. Indifferens kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „sich nicht unterscheidend”. In der Volkswirtschaftslehre ist die Indifferenzkurve eine mathematische Funktion in der Haushaltstheorie. Die Indifferenzkurve baut auf der Nutzenfunktion auf, die einer Kombination von Gütern einen bestimmten Wert zuordnet. Alle Güterbündel, die dann denselben Wert besitzen, können auf einer Indifferenzkurve abgebildet werden.

Folgende Indifferenzkurve gibt die Menge von Kaffee auf der x-Achse und die Menge von Tee auf der y-Achse an:

Indifferenzkurve zwei Güter

Alle Punkte auf dieser Kurve bieten dem Konsumenten den gleichen Nutzen. Der Konsument ist z. B. indifferent zwischen den beiden Punkten C und E.

Wichtige Eigenschaften

1. Indifferenzkurven, die weiter weg vom Koordinatenursprung liegen, stellen ein höheres Nutzenniveau dar. Auf der Kurve U2 realisiert der Konsument einen höheren Nutzen.

zwei Indifferenzkurven

2. Indifferenzkurven von normalen Gütern verlauf konvex und besitzen somit keine positive Steigung.

3. Indifferenzkurven können sich nicht schneiden.